Polen
| Allgemeine Informationen |
| Geografische Lage: | Europa 14º O - 24º O / 49º N - 55º N |
| Geschichtl. Gründungsjahr: | 966 |
| Amtsprache: | Polnisch |
| Bevölkerung/Staat: | ca. 39 Mio. Einwohner |
| Hauptstadt: | Warschau / 1,7 Mio. Einwohner |
| Gesamtfläche: | 312.685 qkm |
| Küstenlinie: | 419 km |
| Angrenzende Länder: | Belarus, Tschechische Republik, Deutschland, Litauen, Russland (Kaliningrad Oblast), Slowakei, Ukraine |
| Währung: | 1 Zloty (Zl) = 100 Groszy (Gr) |
| Unabhängigkeit: | Am 11. November 1918 wurde die unabhängige Republik ausgerufen |
| Religion: | Christen 95,0 %, Sonstige 5,0 % |
| Dort, wo einst die jahrhundertealten Handelsstraßen aufeinander trafen und sich heute moderne Verkehrswege kreuzen, zwischen West und Ost, Nord und Süd, inmitten des europäischen Kontinents, liegt Polen.
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| Land und Leute |
Wer noch immer behauptet, der Osten sei grau, war wohl nie in Polen. Seit 1990 hat es wieder dorthin zurückgefunden, wo es hingehört: ein freies Land im Herzen Europas.
Weltoffen, dynamisch, geschichtsträchtig und auch beschaulich, das ist Polen. Wer ein gastfreundliches Urlaubsziel sucht, das vom Massentourismus bisher verschont geblieben ist, sollte sich Polen anschauen. Hier gilt es die letzte Wildnis Europas zu entdecken, den Reichtum an Kulturdenkmälern zu bewundern, 3000 Seen zu erkunden, ein Stück europäischer, auch deutscher Geschichte zu erfahren und das "Gold der Ostsee" zu bergen.
Und nie darf man vergessen: Eine Reise durch Polen ist auch eine Zeitreise - vom 21. Jahrhundert bis tief hinein ins Mittelalter - und nur wer möchte, muss wieder zurück.
Reisen nach Polen ist für viele Urlauber noch ein echtes Abenteuer. Natürlich sprechen viele Polen Deutsch oder Englisch, doch vielerorts eben auch nicht, und dann wird die Verständigung etwas schwieriger.
Wer also etwas stressfreier reisen möchte, sollte sich einem der schon recht zahlreichen Polen-Spezialisten anvertrauen.
[ZDF Ratgeber - 30.07.2004 ]
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Man darf sich Polen auf gar keinen Fall als
kaltes und dunkles Land vorstellen, in dem nur sehr alte
Menschen um die Ecken schleichen und in ihren Häusern
verschwinden, um sich ihrem geliebten Wodka hinzugeben.
Das mit dem Wodka ist zwar nicht ganz falsch, aber
ansonsten, auch wenn es kitschig klingen mag, hat man den
Eindruck, dass über Polen ständig die Sonne scheint.
Nicht nur, dass 30
Grad an der Tagesordnung sind, selbst im September schien
die Sonne fast jeden Tag, sondern auch bei den Menschen,
die in Polen leben, hat man den Eindruck, dass für sie
immer die Sonne scheint. Die Freundlichkeit, die
Hilfsbereitschaft und die Offenheit, die einem
entgegengebracht werden, sind schon überwältigend. Doch
natürlich ist nicht alles eitel Sonnenschein, vor allem
wenn man bedenkt, mit welchen Mitteln viele Polen
auskommen müssen. Um so erstaunlicher ist die Tatsache,
dass viele das Wenige, das sie besitzen, ohne wenn und
aber mit einem teilen möchten.
(Ein deutscher
Student, 2001)weitere interessantes zu Polen finden Sie hier: www.entdecke-osteuropa.de/pl.htm |
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